Japan
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(TID 788010)
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| Amtssprache | Japanisch | ||||
| Hauptstadt | Tokio (international auch Tokyo) (東ä (TID 587295) Tōkyō) | ||||
| Staatsform | Parlamentarische Monarchie | ||||
| Kaiser (Tennō) | Akihito (明ä (TID 587295) ) | ||||
| Ministerpräsident | Junichirō Koizumi (小泉 純ä郎 (TID 587295) ) | ||||
| Fläche ² | 377.835 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 127.417.244 (Juli 2005) | ||||
| Bevölkerungsdichte | 337 Bevölkerung pro km² | ||||
| BIP - Total - BIP/Einw. | 2005 (geschätzt) $4.799 Mrd. (2.) $37.566 (15.) | ||||
| Währung | Yen (円 (TID 587295) En) | ||||
| Zeitzone | UTC+9 (JST) | ||||
| Nationalhymne | Kimi Ga Yo (君がä (TID 587295) ) | ||||
| Kfz-Kennzeichen | J | ||||
| Internet-TLD | .jp | ||||
| Vorwahl | +81 | ||||
| (1) Nippon besitzt dienstlich kein Nationalwappen, verwendet jedoch meist das Kaiserliche Siegel (2) ohne die umstrittenen Kurilen | |||||
| Bild:LocationJapan.png | |||||
| Bild:Japan map.png | |||||
(TID 587295)
Nihon/Nippon; Bild:Loudspeaker.png anhören ? / Verkaufskonzession(TID 276742)
) ist nach Indonesien, Madagaskar und Papua-Neuguinea der viertgrößte Inselstaat der Welt. Er liegt im Pazifik vor den Küsten Russlands, Koreas und Chinas.
Der Landesname setzt sich aus den Zeichen 日(TID 587295)
(Aussprache ni, in der Bedeutung „Tag“ oder „Sonne“) und 本(TID 587295)
(Aussprache hon, in der Bedeutung „Ursprung“ oder „Wurzel“) zusammen. Nippon ist deshalb auch bekannt als „Land der aufgehenden Sonne“. Sowohl .... als auch der frühere mythologische Name Cipangu sowie Japan leiten sich vermutlich von der chinesischen Aussprache der Symbol (chin. 日本國(TID 587295)
rìbĕnguó) ab.
Mit Nippon befasst sich ein eigener Bereich der Kulturwissenschaft und Landeskunde, die Japanologie.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Hauptartikel: Geographie Japans
Nippon ist eine Inselkette, die sich vorwärts der Ostküste Asiens erstreckt. Die Hauptinseln sind Hokkaidō im Norden, die zentrale und größte Eiland Honshū, sowie Shikoku und Kyūshū im Süden. Dazu kommen ca. 4.000 kleinere Inseln, die sich zuerst in der Seto-Inlandsee und als Ryūkyū-Inseln konzentrieren.
Über dem gesamten Archipel verläuft eine Gebirgskette, die ungefähr 73% der Landmasse Japans ausmacht. Der höchste Berg Japans ist der Fujisan auf der Hauptinsel Honshū mit 3.776 m über dem Meeresspiegel. Nur in den Hauptballungsgebieten Kantō (mit Tōkyō und Yokohama) und Kansai (Ōsaka, Kyōto und Kōbe) finden sich größere Ebenen. Ob des Mangels an Plateau werden Berghänge durch Terassenfeldbau kultiviert.
Regionale Einteilung
Hauptartikel: Regionen Japans
Nippon ist in acht Regionen eingeteilt: Hokkaidō, Tōhoku, Kantō, Chūbu, Kinki, Chūgoku, Shikoku und Kyūshū. Diese Einteilung ist geschichtlich begründet und spielt gegenwärtig überwiegend kulturell und wirtschaftlich eine Rolle. Politisch ist Nippon in Präfekturen artikuliert (siehe Politik).
Klima
Aufgrund der Nord-Süd-Ausdehnung des Landes ist das Klima in Land der aufgehenden Sonne sehr unterschiedlich ausgeprägt, die Inselkette erstreckt sich von der kalt-gemäßigten Klimazone in Hokkaidō, mit kalten und schneereichen Wintern, bis in die Subtropen in Okinawa. Dazu kommt der Einfluss von Winden - im Winterzeit vom asiatischen Erdteil zum Meer, und im Sommer vom Meer zum Kontinent. Im späten Juni und frühen Juli fällt im Süden ein Großteil des Jahresniederschlages als monsunartige Regenfront (jap. 梅雨前線(TID 587295)
baiu zensen). Außerdem ist im Warme Jahreszeit und im Herbst Taifun-Saison mit durchschnittlich über zwanzig Wirbelstürmen jährlich.
Land der aufgehenden Sonne kann wegen seiner besoffen gefächerten geographischen Verhältnisse in sechs Hauptklimaregionen eingeteilt werden:
- Hokkaidō: nicht zutiefst starke Niederschläge, aber während der langen kalten Winterzeit größere Schneeverwehungen
- Japanisches Meer/Ostmeer: Der Nordwestwind im Saison bringt starken Schneefall. Im Saison ist diese Region kühler als die pazifische Region, jedoch gibt es hier öfter Föhn.
- Zentrales Hochland (Chūō-kōchi): starke Temperaturunterschiede zwischen Jahreszeit und Winterzeit sowie Tag und Nacht, geringe Niederschläge
- Seto-Inlandsee: Die Berge der Region Chūgoku und Shikoku halten den Wind auf und führen zu einem ganzjährig milden Klima.
- Pazifikregion: kalte Saison mit geringem Schneefall und heiße trockene Sommer
- Nansei-shoto (Ryūkyū-Inseln): Subtropisches Klima mit warmen Wintern und heißen Sommern. Starke Niederschläge an erster Stelle während der Regenzeit, regelmäßig auftretende Taifune.
Naturerscheinungen
Land der aufgehenden Sonne liegt an der geologischen Bruchzone dreier tektonischer Platten (die Eurasische Platte im Okzident und Norden, die Philippinische Platte im Süden und die Pazifische Platte im Osten). Von seinen etwa 240 Vulkanen, die zum pazifischen Feuerring gehören, sind 40 aktiv. In der gesamten Region gibt es fast täglich leichtere Erdbeben, in größeren Abständen auch schwere (z. B. Großes Kanto-Erdbeben 1923, Erdbeben von Kōbe 1995). Annual findet zum Jubiläum des Kanto-Erdbebens im Sept. eine Übung zum Katastrophenschutz statt.
Im Frühsommer beginnt die Taifun-Saison, bei der zunächst der Süden und Südwesten Japans von über dem Pazifischen Ozean entstehenden Wirbelstürmen ergriffen wird (z. B. von Taifun Tokage im Okt. 2004).
In den letzten tausend Jahren starben in Nippon über 160.000 Leute durch Tsunamis (durch unterseeische Erdbeben ausgelöste Flutwellen). Das Land verfügt inzwischen durch Messbojen im Pazifik über ein effektives Tsunami-Frühwarnsystem. Für die Bevölkerung finden regelmäßig Trainingsprogramme statt, verschiedene japanische Küstenstädte schützen sich durch das Errichten riesiger Deiche. Diese Wälle aus Stahlbeton sind teils 10 M hoch, so weit wie 25 M tief und mit stabilen Metalltoren ausgestattet.
Die zehn größten Städte
Tōkyō (Tokio) (8.340.000 Einwohner) – Yokohama (3.375.500) – Ōsaka (2.639.700) – Nagoya (2.213.700) – Sapporo (1.874.900) – Kōbe (1.523.900) – Kyōto (1.469.500) – Fukuoka (1.400.100) – Kawasaki (1.315.900) – Hiroshima (1.155.600)
Siehe auch: Städte in Japan
Infrastruktur
Die Ost-West-Verbindung des Shinkansen ist die Lebensader des Landes. Zu den Olympischen Spielen Tōkyō wurde 1964 die erste Strecke von Tōkyō nach Osaka eröffnet. Damit ist Nippon das Mutterland des modernen Hochgeschwindigkeitszugs. Durch Linien der sieben Nachfolgegesellschaften der privatisierten Staatsbahn NJR, durch Privatbahnen, Überlandbusse und Fähren ist kaum jedes Dorf und jede kleine Eiland in Nippon an das Netz angeschlossen. In den Städten gibt es exzellente Nahverkehrsverbindungen, U-Bahnen wie in Tōkyō, Osaka, Kyōto und vielen anderen, Straßenbahnen wie in Hiroshima oder auchMatsuyama und natürlich Busse. Auch ungewöhnliche Lösungen finden sich in Japan, wie die Einschienenbahn Kitakyūshū. Bahn- sowie Nahverkehrsbeförderungsgebühren schwanken stark nach Region und Betreibergesellschaft, sind aber wegen fehlender staatlicher Subventionierung in der Regel hoch.
Ein Auto besitzt in Land der aufgehenden Sonne in erster Linie die Landbevölkerung und die Mittelklasse. Da die Städte sehr dicht bebaut sind, ist zur Approbation eines Kraftfahrzeugs ein Parkplatznachweis nötig. Es sind rund 45 Mio. Autos im Land zugelassen. In Wohngegenden sind die Straßen sehr eng und haben keine Bürgersteige. Es gibt im Straßenbild auch kaum LKWs, denn nur schmale Kleinlaster kommen in den engen Gässchen überall durch, um kleine Läden oder die an jeglicher Ecke vorhandenen Getränkeautomaten zu beliefern. Das japanische mautpflichtige Autobahnnetz umfasst rund 7.000 Kilometer, alternative 2.000 sind in Planung. Das Netz ist in staatlicher Hand, die Betreibergesellschaften wurden jedoch im Jahr 2005 in private Gesellschaften in öffentlichem Vermögen umgewandelt und sollen eventuell verkauft werden. Auf den Autobahnen herrschen ein Tempolimits von 80 und 100 km/h. In Nippon herrscht Linksverkehr.
Das gut ausgebaute Straßen- und Bahnnetz ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass im bergigen Inland und zwischen den Inseln zahlreiche Tunnel und Brücken nötig sind, und dass die Infrastruktur ständig durch Erdbeben, Taifune und Vulkanausbrüche gefährdet ist. Strom- und Telefonleitungen sind in Land der aufgehenden Sonne nach wie vor ganz überwiegend überirdisch geführt, bei neueren Städtebauprojekten unterirdisch. Hinsichtlich des Brandrisikos bei Erdbeben gebieten die in allen Stadtgebieten unter der Erdoberfläche verlegten Gasleitungen besondere Aufmerksamkeit und werden oft gewartet. Gasherde und Gasboiler zur Warmwasserversorgung sind in Nippon die Norm. Zur japanischen Infrastruktur gehört ein dichtes Netz an Katastrophenwarnsystemen und Rettungsinseln.
Auch mit Häfen und Flughäfen ist Nippon gut ausgestattet, da Land der aufgehenden Sonne sehr viel Küste hat, diverse Orte selbst auf der Hauptinsel Honshu mit Bahn und Auto schlecht zu erreichen sind und sämtlicher internationaler Verkehr und Güteraustausch auf Basis von seiner Insellage per Wasserfahrzeug oder Kiste abgewickelt wird. Die größten Flughäfen sind Tokyo Haneda, Tokyo Narita, Kansai International Airport und der zur EXPO Aichi 2005 neu eröffnete Central Japan International Airport. Da ebenes Land in Land der aufgehenden Sonne immer knapp ist, wurden die letzten zwei der drei auf künstlichen Inseln im Meer errichtet. Bei Kitakyūshū und bei Kōbe sind alternative Flughafeninseln im Bau.
Auch gut ausgebaut ist das Telefonnetz, mittlerweile sind schnelle Internetzugänge Richtlinie und fast die gesamte Bevölkerung vom Schulkind bis zum Greis besitzt ein Handy. Japaner begeistern sich schnell für neue technische Spielereien, und man kann davon ausgehen, dass auch zukünftig diverse neue Erfindungen auf diesem Gebiet zuerst auf dem japanischen Markt zu finden sein werden.
Flora und Fauna
Der Japanische Archipel erstreckt sich in einem langen Kurve von Norden (45. Breitengrad, Hokkaidō) nach Süden (20. Breitengrad, Okinotorishima). Im Inland finden sich eine Reihe Gebirgsketten, die die Baumgrenze überschreiten, außerdem gehört zu Nippon eine größere Zone im Ostpazifik. Verglichen mit der Enge des Lebensraums, findet sich in Nippon eine Heer von Arten. Durch die Position als vorgelagerte Inselgruppe hat sich eine zwar mit „Kontinentalasien“ verwandte, aber eigenständige Flora und Fauna entwickelt. Besonders erwähnt seien hier die Ogasawara-Inseln (auch: Bonin-Inseln), 1000 km südöstlich von Tōkyō, die wegen ihren endemischen Typ oft mit den Galapagos-Inseln verglichen werden.
Nippon liegt am Schnittpunkt von drei Ökoregionen. Die Hauptinseln und die nahegelegenen Nachbarinseln sind Teil der Paläarktischen Ökozone. Die Ryūkyū-Inseln sind Teil der Indomalaischen Region, während die Ogasawara-Inseln zu Ozeanien gerechnet werden.
Säugetiere: An Großsäugetieren gibt es u. a. den Braunbär auf Hokkaidō, auf Honshu den asiatischen Schwarzbären, Sikahirsche, und den Japanischen Serau (eine Ziegenantilope). Unter den einheimischen Arten findet sich auch der Japanmakak, der auf der Shimokita-Halbinsel (Präf. Aomori) heimisch ist und damit die nördlichste Affenpopulation der Welt bildet. Die starke Verstädterung an den Küsten und auf den Japanischen Ebenen hat dazu geführt, dass einige Säugetierarten ausgestorben sind, so der japanische Wolf (Canis lupus hodophylax), der japanische Seelöwe (Zalophus californianus japonicus), der Seeotter und der Fischotter. Hunde und Katzen gibt es in Land der aufgehenden Sonne in einer breiten Auswahl an Rassen. Als die japanische Hunderasse wird der Shiba Inu angesehen.
Vögel: In Nippon sind über 500 verschiedene Vogelarten gesichtet worden. Da die Inselgruppe in alle Tendenz von Meer umgeben ist, sind eine Masse davon Wasservögel. Von Nord nach Süd ist Land der aufgehenden Sonne eine wichtige Zwischenstation für Zugvögel. In Sibirien brütende Vögel finden hier ihr Winterquartier, während die in Land der aufgehenden Sonne brütenden Vögel im Saison in Entwicklung Südostasien ziehen. Auf diese Art findet eine Menge von Vogelarten ihren Weg nach Japan. In den Städten finden einander Krähen (besonders die Aaskrähe), Spatzen, Tauben und Rauchschwalben. Nationalvogel ist der Buntfasan. Der Nipponibis ist ausgestorben. Allerdings wurden einige Exemplare des Nipponibis vom chinesischen Land eingeführt.
Fische: Die japanischen Küstengewässer sind von kalten und warmen Meeresströmungen durchzogen, an deren Berührungslinien gute Wachstumsbedingungen für Plankton bieten. Das Land liegt an einer Belastungskante der Kontinentalplatten, durch deren Verschiebungen sich eine zerklüftete Küstenlinie gebildet hat. Dadurch bietet sich ein guter Lebensraum für eine Schwarm von Fischarten, und die Küste von Sanrikuoki (ä陸沖(TID 587295)
, in der Präfektur Iwate) bis hoch zu den Kurilen ist einer der drei reichsten Fischgründe in der Welt. Auch in den Flüssen gibt es eine reichhaltige Zahl von Fischarten, auch begünstigt durch das regenreiche Klima. In den Brackwassergebieten der Flussmündungen gibt es eine Masse von Muscheln. Delikat ist die Wasserverschmutzung und die Betonierung der Flussbetten, die zu einem Aussterben zahlreicher Arten geführt hat. In den Siebzigern gab es eine starke Umweltbewegung, die erste Erfolge dagegen buchen konnte. Die Vielfalt der japanischen Fischwelt lässt sich auch als Reisender erleben, denn Tauchen ist in Nippon ein beliebter Freizeitsport und in vielen Städten gibt es große Aquarien.
Flora: Land der aufgehenden Sonne ist zu rund 75% mit schwer zugänglichen Bergwäldern bedeckt, ein Umstand, der des Öfteren vergessen wird, wenn über die Betonmeere der modernen Metropolen berichtet wird. Durch den vulkanischen Ursprung der Inseln ist eine Schwarm der einheimischen Arten auf eben diese Umgebungen spezialisiert.
Kulturpflanzen: Wichtigste Kulturpflanze in Nippon ist der aus Korea eingeführte Reis, strenggenommen Oryza sativa japonica (Kurzkornreis), historisches Arme-Leute-Essen ist allerdings die Hirse, da der Reis als Steuer entrichtet werden musste. Das Stroh wird für die Produktion von Tatami verwendet. Im gleichen Sinne angebaut werden verschiedene Bohnensorten, u. a. die Adzukibohne, und eine Reihe von Gemüsen, unten Ingwer, Rettich und Spinat. Heimisch sind außerdem verschiedene Zitrusfrüchte wie die Natsumikan, darüber hinauf wurde eine Reihe von Obst- und Gemüsesorten eingeführt. Zur traditionellen Küche gehören außerdem Seetang (u.a. Nori) und Meeresalgen (Wakame). Traditionelle japanische Häuser werden u. a. aus dem Holz der Sicheltanne gebaut. Von nationaler Bedeutung sind auch die Teepflanze und verschiedene Binsenarten zur Fertigung der Tatamimatten (igusa - Flatterbinse, toushingusa - Dochtbinse).
Gesellschaft
Hauptartikel: Gesellschaft Japans und Japaner
Die letzte Volkszählung aus dem Anno 2004 weist eine Gesamtbevölkerung Japans von rund 127 Mio. Volk aus.
Die japanische Gesellschaft ist ethnisch und linguistisch weitgehend homogen. Nichtsdestotrotz gewähren sich in Land der aufgehenden Sonne unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ausmachen, in erster Linie nach Generation, Mann und Frau, Bildungsstand und direkt damit zusammenhängend Erwerbssituation und Einkommen sowie nach Gemeinde und Land.
Aktuelle Probleme der japanischen Gesellschaft sind ein Rückgang der Geburtenrate, Überalterung und Jugendarbeitslosigkeit.
Minderheiten
- Die zahlenmäßig größte Minderheit Japans sind die etwa 650.000 koreanischstämmigen Japaner, die seit Generationen in Land der aufgehenden Sonne leben, aber größtenteils nicht die japanische Staatsangehörigkeit besitzen. Die Annahme der japanischen Staatsbürgerschaft würde u. a. auch das Annehmen eines japanischen Familiennamens voraussetzen, was einen Verlust der koreanischen Identität und Assimilation schließen lassen auf würde und daher von übereinkommen Koreanern abgelehnt wird.
- Die indigene Minorität der Ainu auf der nördlichen Eiland Hokkaidō stellt in diesen Tagen nur noch einige 10000 Mitglieder.
- Die Buraku (auch: Burakumin) sind ethnische Japaner, deren Väter nach shintoistischer und buddhistischer Auffassung unreine Berufe ausübten, daher sind sie noch dieser Tage zwischenmenschlich ausgegrenzt.
- Eine weitere Minderheit sind japanischstämmige Südamerikaner, meist Brasilianer, die wieder in das Land ihrer Vorfahren eingewandert sind.
- Ebenfalls in Japan leben zahlreiche Gastarbeiter aus arabischen Ländern, Indien und Südostasien.
Sprache und Schrift
Hauptartikel: Japanische Sprache und Japanisches Schriftsystem
Die Landessprache ist Japanisch und wird von haarscharf der gesamten Bevölkerung gesprochen, auch von den meisten Minderheiten. Es vorliegen etliche regionale Dialekte. In der Schule wird Englisch als erste Fremdsprache gelehrt, es wird jedoch häufig kritisiert, dass der japanische Englischunterricht sich zu sehr auf das Bestehen des TOEIC-Tests aufmerksam und nur unzureichende Kommunikationsfähigkeiten vermittelt. Häufigste zweite Fremdsprache ist Chinesisch, Deutsch liegt auf dem dritten Platz.
Die Japanische Sprache verwendet nahe den chinesischen Schriftzeichen (jap. Kanji) auch zwei eigene Silbenschriftsysteme, (Hiragana und Katakana), die von chinesischen Symbol methodisch sind. Straßen, Bahnhöfe und Ähnliches sind meist in Kanji und in lateinischer Transkription (Rōmaji) beschildert.
Wissenschaft und Bildung
Hauptartikel: Bildung in Japan
siehe auch: Tabelle der Japanischen Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen
Bildung hat in Japan, geprägt durch den Konfuzianismus, einen sehr hohen Stellenwert. Abgängern der angesehenen Universitäten stillstehen in Land der aufgehenden Sonne alle Türen offen. Es ist jedoch schwer, einen solchen Studienplatz zu ergattern, die Härte der japanischen Universitätseingangsprüfungen ist berüchtigt.
Schule
Hauptartikel: Schule in Japan
- Die schulische Bildung beginnt bereits im Kindergarten, der aber nicht Teil der Schulpflicht ist. Da in Japan allgemein viel Wert auf das gemeinsame Lernen und Zusammenleben gelegt wird, findet im Kindergarten und in der Grundschule viel Gruppenarbeit statt.
- Das Schulsystem ist eingeteilt in Grundschule (sechs Jahre), Mittelschule (drei Jahre) und Oberschule (drei Jahre).
- Die Schulpflicht beträgt neun Jahre.
- Das Schuljahr in Nippon beginnt jederzeit am 1. April.
- Die Schulferien sind im ganzen Land einheitlich: Zwei Wochen an Neujahr, zwei Wochen im März/April, sechs Wochen im Juli/August.
- Öffentliche Schulen haben eine Fünftagewoche, private Schulen oft eine Sechstagewoche.
- Während der Schulpflicht gibt es kein „Sitzenbleiben“, jeder Schüler wird automatisch versetzt.
- Schuluniformen sind an vielen Schulen Pflicht. Jede dieser Schulen hat ihre eigene charakteristische Uniform.
Bibliothekswesen
Hauptartikel: Japanisches Bibliothekswesen
Forschung
Nach dem Zweiten Weltkrieg konzentrierte sich die Forschung ganz auf die Entwicklung neuer Produkte für die Industrie. In diesem Zusammenhang fand eine sehr enge Kooperation zwischen den Entwicklungsabteilungen der großen Firmen und den Universitäten statt. Erst durch Reformen in den 1980er Jahren wird auch verstärkt Grundlagenforschung gefördert. Momentanes großes Thema ist die Entwicklung von Robotern, wie die Expo 2005 eindrücklich gezeigt hat. Das Hauptthema der Sozialwissenschaften der 1980er Jahre war Nihonjinron, der japanische Versuch der Identitätsfindungen nach den rasanten Wandlungen der letzten eineinhalb Jahrhunderte.
Nobelpreisträger
- Physik: Hideki Yukawa (1949) - Shinichiro Tomonaga (1965) - Esaki Reona (1973) Masatoshi Koshiba (2002)
- Chemie: Fukui Kenichi (1981) - Shirakawa Hideki (2000) - Noyori Ryoji (2001) - Tanaka Koichi (2002)
- Medizin: Tonegawa Susumu (1987)
- Literatur: Kawabata Yasunari (1968) - Oe Kenzaburo (1994)
- Frieden: Sato Eisaku (1974)
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Japans; Periodisierung der japanischen Geschichte
- Jōmon-Periode
- In der Zeit von 10.000 vor Christus bis etwa 300 v. Chr. wanderten Leute (vermutlich) aus Zentralasien, Sibirien und dem südpazifischen Raum in das Gebiet des heutigen Land der aufgehenden Sonne ein.
- Yayoi-Periode
- Erste bestätigte Kontakte mit dem chinesischen Reich gab es von etwa 300 v. Chr. bis etwa 300 n. Chr.
- Kofun-Periode
- Große Schlüsselgräberanlagen abstammen aus der Kofun-Periode von etwa 300 bis 710 n. Chr. Es gab einen engen politischen Verhältnis mit dem Nachbarland Korea und Immigration von Korea nach Japan. Ab dem 5. Jahrhundert fand die Übernahme der Chinesischen Schrift statt.
- Nara-Epoche (710 – 784)
- In der Nara-Periode wurde der Buddhismus stark gefördert. Die Staatsform lehnte sich an das chinesische Vorbild an.
- Heian-Epoche (794 – 1185)
- Aufschwung der höfischen Kultur in Heian-kyō (Kyoto), zuallererst Dichtkunst und Literatur. Die Macht des Kaisers wurde allmählich geschwächt und Kriegerfamilien etablierten sich. Zum Ende der Heian-Periode begründete die Minamoto-Familie das erste Shōgunat.
- Kamakura-Epoche (1192 – 1333)
- Während der Kamakura-Periode unternahm Kublai Khan zwei Invasionsversuche in Japan, die jedoch durch später als göttlich interpretierte Taifune (Kamikaze, Götterwind) verhindert wurden.
- Muromachi-Epoche (1338 – 1573)
- Die mächtigen unabhängigen Daimyō unterhielten ihre eigenen Armeen. Das Shogunat verlor die Kontrolle, und die „Zeit der streitenden Reiche“ (sengoku jidai) begann.
- Sengoku-Epoche (1477 – 1603)
- Die drei Reichseiniger (Oda Nobunaga, Toyotomi Hideyoshi, Tokugawa Ieyasu) beendeten in der Azuchi-Momoyama-Epoche (1568 bis 1603) den über 100-jährigen Bürgerkrieg.
- Edo-Ära (1603 – 1867)
- In der Edo-Periode schottete sich Nippon vom Rest der Welt ab. Die Tokugawa-Familie behielt für über 250 Jahre die Kontrolle über die anderen Daimyō. 1854 segelte US-Admiral Matthew Perry mit seiner Flotille von vier Kriegsschiffen unbelästigt in den Port von Tōkyō, um einen Schreiben des US-Präsidenten Millard Fillmore zu übergeben, in dem dieser die Tokugawa-Regierung zum offenen Deal mit den USA auffordert. Die Leichtigkeit, mit der Perry in den Port einlaufen konnte, offenbarte die Schwäche des Tokugawa-Regimes. Dies führte zu einem Aufstand regionaler Person und mündete letztlich in eine Instandsetzung des Kaisers, der allerdings wenig reale politische Macht erhielt.
- Meiji-Ära (1868 – 1912)
- Die Reform des Kaiserhauses unter dem Meiji-Tennō ab 1868 (Meiji-Restauration und Moderne) beendete die Zeit des Kriegeradels und läutete die Moderne ein. Das Land erhielt eine moderne Verfassung und ein Parlament, so dass Land der aufgehenden Sonne eine konstitutionelle Monarchie wurde. Korea wird 1910 von Land der aufgehenden Sonne besetzt, wobei die Beziehungen noch dieser Tage belastet werden.
- Taishō-Ära (1912 – 1926)
- Im Ersten Weltkrieg (1914 bis 1918) stand Land der aufgehenden Sonne auf Seiten der Entente. Die Taishō-Ära war durch kulturelle Dynamik und wirtschaftlichen Aufschwung gekennzeichnet. Es war auch eine Zeit der demokratischen Experimente mit einem parlamentarischen System. Schließlich scheiterte die Demokratie durch Instabilität (ähnlich wie in Deutschland während der Weimarer Republik). Das Militär übernahm die effektive Kontrolle und läutete die Shōwa-Ära ein.
- Shōwa-Ära Teil 1 (1926 – 1945)
- 1931 besetzte Nippon den Nordosten Chinas und gründete 1932 den abhängigen Staat Mandschuko (Mandschurei). 1937 attackierte Land der aufgehenden SonneChina und begann damit den Zweiten Weltkrieg in Asien. Nippon vertreibt die europäischen Kolonialmächte aus den südostasiatischen Ländern, um sein eigenes Kolonialreich aufzubauen. Im Dezember 1941 griffen japanische Truppen den US-Stützpunkt Pearl Harbor im Pazifik an und forderten so die USA heraus. Damit weitete sich der Zweite Weltkrieg auf den Pazifischen Ozean aus. Nicht nur in China, anstelle auch in den anderen japanisch besetzten Erfordern Südostasiens geschahen Kriegsverbrechen. 1945 näherten sich die alliierten Truppen den japanischen Inseln, doch besonders auf den kleineren Inseln tobten noch heftige Kämpfe. Der Kaiser, sowie der Regierungschef und seine Anhänger wollten Friedensverhandlungen aufnehmen, doch der Militaristische Clan hatte mehr Macht, überwiegend über die Armee, was zu einer Weiterführung des Krieges führte. Am 6. August 1945 warfen die Staatsbürger eine Atombombe über der Ort Hiroshima und am 9. August eine alternative über Nagasaki ab. Unter dem Impression der Atombombenabwürfe kapitulierte Nippon am 15. Aug. 1945 bedingungslos, der Kaiser verlas um 12.00 Uhr mittags die Kapitulation, welche über Radio übertragen wurde. Noch nunmehr leiden mehrere Volk und ihre Nachkommen unter den Folgen der Strahlenkrankheit (Hibakusha).
- Shōwa-Ära Teil 2 (1945 – 1989)
- Nach der Aufgabe beginnt der Wiederaufbau, zuerst unter General McArthur, dann in Eigenregie. Vom ehemaligen Kriegsgegner USA wird Land der aufgehenden Sonne als Außenposten gegen den Kommunismus in das westliche Bündnissystem integriert. Eine rasante wirtschaftliche Entwicklung setzt ein, in der Japanische Firmen Schritt für Schritt Marktanteile in allen wichtigen Schlüsselindustrien erobern. Land der aufgehenden Sonne erweist sich als stabile, friedliche Demokratie.
- Heisei-Ära (1989 – heute)
- Faule Bankenkredite und überbewertete Immobilien möglich machen Anfang der 1990er-Jahre die Bubble Economy platzen, und Land der aufgehenden Sonne rutscht in eine Phase von Deflation und hoher Staatsverschuldung, die wirtschaftliche Stagnation auf hohem Schicht bedeutet. Unternehmen und Banken werden behutsam saniert, und allmählich kommt es wiederum zu einem wirtschaftlichen Aufschwung, der allerdings noch nicht als Boom bezeichnet werden kann.
Religion
Hauptartikel: Religion in Japan
In Nippon haben immer verschiedene religiöse Glaubensformen nebeneinander bestanden. Die wichtigsten sind der Shintō, der sich von der japanischen Urreligion herleitet, und der Buddhismus, der Land der aufgehenden Sonne im 5. oder auch6. Jh. erreichte. Der japanischen Buddhismus ist in zig verschiedene Sekten (Schulen, Richtungen) gegliedert, die aber fast alle dem Mahayana-Buddhismus angehören. Zu den bekanntesten buddhistischen Richtungen in Nippon zählen der Zen-Buddhismus, der Amida-Buddhismus und der Nichiren-Buddhismus. In der Theismus Japans gibt es darüber hinauf chinesische Einflüsse durch Taoismus und Konfuzianismus, die von Shintō und Buddhismus aufgenommen und eingebaut wurden. In diesen Tagen gehören die meisten Japaner (über 80%) beiden Hauptreligionen an, daher kann man die religiöse Haltung in Nippon als synkretisch bezeichnen. Das Christentum spielte in der Geschichte Japans zunächst im 16. und 17. Jh. eine gewisse Rolle, nimmt aber in diesen Tagen eine Randstellung ein. Ein wichtiges Element stellen dagegen die sog. Neuen Religionen dar, die sich seit Mittelpunkt des 19. Jhs. immer stärker ausbreiten und oft eine eigenwillige Mischung aus Shintō, Buddhismus und anderen Weltreligionen propagieren. Seit dem Zweiten Weltkrieg herrscht gegenüber diesen Richtungen eine besonders große religiöse Toleranz, sodass gegenwärtig angeblich 180.000 Religionsgemeinschaften staatlich renommiert sind.
Politik
Hauptartikel: Politik Japans
Verfassung
Hauptartikel: Japanische Verfassung
Die geltende japanische Verfassung wurde am 3. November 1946 verkündet und trat am 3. Mai 1947 in Kraft. In ihr verpflichtet sich das japanische Volk den Idealen des Friedens und der demokratischen Ordnung. Die Verfassung wurde von der damaligen amerikanischen Besatzungsregierung unter General Douglas MacArthur ausgearbeitet, ist aber seither nicht geändert worden.
In der Verfassung wird in Artikel 9 Absatz 1 Krieg als souveränes Recht abgelehnt, auch die Drohung militärischer Gewalt als Mittel zur internationalen Konfliktlösung ist verboten. Absatz 2 besitzt besondere Brisanz, da er Land der aufgehenden Sonne untersagt ein Militär zu unterhalten. Die japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte und namentlich deren Auslandseinsätze im Irak und Afghanistan sind daher sehr umstritten. Laut eines Artikels der "Japan Times" vom 29.10.2005 arbeitet nun die LDP an einem Entwurf der Verfassung, in dem Artikel 9 in Teilen geändert werden soll. Absatz 1 bleibt unverändert bestehen, Absatz 2 soll jedoch gestrichen werden. Es wird ausdrücklich betont, dass das Militär weiterhin nur der Notwehr dienen soll, aber auch der Sicherung internationalen Friedens und Sicherheit.
Weiterhin wird die Unverletzlichkeit der Menschenrechte betont. Der Entwurf der Remake enthält noch einige weitere, bisherig nicht aufgeführte individuelle Rechte u.a. der respektvolle Umgang mit Behinderten und Hingeben von Straftaten sowie Schutz persönlicher Daten.
Der Tennō hat nach der Verfassung rein repräsentative Funktion. Oberster Souverän nach der Verfassung ist das Volk, vertreten durch das Parlament. Das Hohes Haus wählt den Premierminister, dieser beruft sein Kabinett.
Tennō
Hauptartikel: Tennō, Japanisches Kaiserhaus
"Symbol des Staates und der Einheit des Japanischen Volkes" ist Akihito, der 125. Tennō (dt.: Kaiser, wörtlich "vom Himmel (gesandter) Herrscher"). Jur. gilt er nicht als Staatsoberhaupt und die souveräne Macht liegt allein beim Volk. Sein Familienmitglied Hirohito, der Shōwa-Tennō, hat 1945 bei der Kapitulation Japans die Göttlichkeit der japanischen Kaiser zurückgewiesen. Die Verfassung von 1946 gibt dem Kaiser keine direkte politische Entscheidungsgewalt; im modernen Land der aufgehenden Sonne ist sein Amt zeremonieller Natur. Er ernennt den von beiden Parlamenten gewählten Ministerpräsidenten und den Präsidenten des obersten Gerichtshofes, er verkündet die Gesetze und beruft das Abgeordnetenhaus ein. Außerdem ist er oberster Seelsorger des Shintō.
Akihitos Regierungsdevise (Zeitrechnung) lautet heisei. Die Regierungsdevise wird auch als Jahresangabe in offiziellen japanischen Notieren verwendet, einsetzend mit dem Jahr der Thronbesteigung. Heisei 1 ist das Anno 1989.
Politische Gliederung
siehe: Präfekturen Japans
Nippon ist ein zentralistischer Staat, der alleinig klar umrissene Aufgaben an die 47 Präfekturen zur Durchführung weitergibt. Innerhalb dieser Aufgaben sind die Präfekturen zwar relativ autonom, allerdings immer weisungsgebunden gegenüber der Zentralregierung und auch auf die Finanzierung durch den Zentralstaat angewiesen.
Die 47 Präfekturen gliedern sich in Großstädte sowie Kleinstädte und Dörfer, die kommunale Ebene. Einzige Ausnahmefall ist die Präfektur Tokio, die in die 23 zentralen Stadtbezirke einerseits sowie umliegende Kleinstädte und Dörfer zum anderen aufgeteilt ist. Die Präfekturen sind in Größe und Bevölkerungsdichte sehr unterschiedlich. Die meisten entfallen auf die Hauptinsel Honshū, während z. B. die zweitgrößte Insel Hokkaidō nur eine einzige Präfektur hat. Innerhalb der präfekturalen und der kommunalen Ebene gibt es – im Gegensatz zum nationalen Parlamentarismus – ein präsidentielles System, innerhalb dessen zum einen die Regierungs- und Verwaltungschefs und andererseits die Gemeindeversammlungen und Präfekturparlamente autonom gewählt werden.
Gesetzgebung
Das Parlament ist das höchste Organ der Staatsgewalt und die einzige gesetzgebende Körperschaft Japans. Es ist zweigeteilt in Oberhaus und Unterhaus (auch Parlament oder Repräsentantenhaus).
Im Unterhaus absitzen seit den Reformen in den Jahren 1993 bis 1996 nur noch 480 Parlamentarier, im Oberhaus gibt es 242 Sitze. Von den 480 Absitzen des Abgeordnetenhauses werden 300 in Ein-Mandat-Wahlkreisen nach dem Mehrheitswahlrecht und 180 in 11 regionalen Distrikten nach dem Verhältniswahlrecht gewählt. Passives Wahlrecht für das Hohes Haus erhalten alle Männer und Frauen mit dem vollendeten 25. Lebensjahr, für das passive Wahlrecht im Oberhaus muss das 30. Lebensjahr vollendet sein. Wahlberechtigt sind alle japanischen Männer und Frauen mit vollendetem 20. Lebensjahr.
Parteien
- Die Liberaldemokratische Partei (LDP, jap. jiyūminshutō 自由民ä党
(TID 587295)
)
- Die Demokratische Partei (minshu-tō 民ä党
(TID 587295)
)
- Die Partei für eine saubere Regierung (jap. kōmeitō 公明党, englisch CGP, Clean Government Party)
- Die Kommunistische Partei Japans (jap. kyōsantō 共産党
(TID 587295)
)
- Die Sozialdemokratische Partei Japans (jap. shakaiminshūtō 社ä民ä党
(TID 587295)
)
Außenpolitik
Hauptartikel: Außenpolitik Japans
Die Hauptpunkte von Japans Außenpolitik nach dem Zweiten Weltkrieg sind eine feste Bindung an die USA, Scheckbuchdiplomatie, ein in der Verfassung festgeschriebener Aufgabe auf militärische Aggression, und Gebietsstreitigkeiten mit den Nachbarn Sowjetunion / Russland, VR China und Südkorea.
Die nördlich von Nippon liegenden Südkurilen gehören seitdem 1945 zur Sowjetunion (ab 1990 dem Nachfolgestaat Russland), werden aber von Nippon beansprucht. Dieser Konflikt ist ein andauerndes Problem in den japanisch-russischen Beziehungen. Die kleine Inselgruppe Takeshima (koreanisch: Dokdo) wird von Südkorea verwaltet und von Land der aufgehenden Sonne beansprucht, nachdem sie während der Zeit des japanischen Imperialismus etwa 40 Jahre lang zu Land der aufgehenden Sonne gehörten. Im Frühling 2005 hat die Einführung eines Takeshima-Tages in einer japanischen Präfektur wieder Zorn in der koreanischen Bevölkerung hervorgerufen. Besitzansprüche hat Land der aufgehenden Sonne bei der Volksrepublik China und Taiwan auch auf die Senkaku-Inseln (chin.: Diaoyu). In der Nähe der Inseln werden Rohstoffe vermutet.
Die Beziehungen zu vielen asiatischen Neue Welt - speziell zur Volksrepublik China, Südkorea und Nordkorea - sind zunächst wegen einer verpassten Aufarbeitung der imperialistischen Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts weiterhin angespannt. Die enge ökonomische Verwebung und das Weltinteresse an einem Friede in der Region machen kriegerische Konflikte jedoch unwahrscheinlich; anstatt flammen aber und abermal symbolische Krisen auf.
Gemäß der Verfassung hielt sich Nippon stark aus sämtlichen internationalen bewaffneten Konflikten hervor und forcierte anstatt eine auf Freihandel ausgerichtete multilaterale Handelspolitik. Im Januar 2004 stimmte das Parlament jedoch zum ersten Mal seither 1945 der Absenden japanischer Soldaten in ein fremdes Land zu, nämlich in den Irak. Während Ministerpräsident Koizumi darin einen Beweis für die engen freundschaftlichen Beziehungen zu den USA sieht, betrachten verschiedene Japaner das als Verfassungsbruch.
Militär
Hauptartikel: Japanisches Militär
Im Artikel 9 der Japanischen Verfassung verzichtet Land der aufgehenden Sonne auf das Recht souveräner Staaten zur Kriegsführung. Diese Klausel ist in der Welt einmalig, sie wurde nach der Niederlage Japans im Zweiten Weltkrieg aufgenommen, um eine erneute militaristische Aggression zu verhindern. Nach dem Wortlaut des Artikels ist es jedoch nicht verboten, Truppen zur Notwehr zu unterhalten. Während der alliierten Besatzung wurde eine Polizeireserve gebildet, mit der Souveränität 1953 wurde aus diesen ein Jahr später die Selbstverteidigungsstreitkräfte gegründet, aufgeteilt in Land-, See- und Lufttruppen. Um der Verfassung zu entsprechen, wird in der Bezeichnung grundsätzlich auf das Symbol gun (軍(TID 587295)
, "Armee") verzichtet. 1960 wurde eine militärische Allianz mit dem ehemaligen Kriegsgegner USA geschlossen.
In Land der aufgehenden Sonne herrscht keine Wehrpflicht. Der Militärhaushalt betrug im Im Jahre2004 45,4 Tausend MillionenUS-D. Dies entspricht 1% des BIP, Land der aufgehenden Sonne nimmt von den Militärausgaben her Rang 6 in der Welt ein.
Schon seit der Verabschiedung der japanischen Verfassung werden verschiedene Änderungen diskutiert, u. a. auch eine Revision des Artikel 9, die jedoch durch der hohen Hürden (Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern des Parlaments und Volksabstimmung) nie zustande kamen.
Den ersten internationalen Einsatz führen die Selbstverteidigungsstreitkräfte seither 2004 als Alliierte der USA im Irak durch, was in Nippon eine intensive Diskussion um die Verfassungsmäßigkeit solcher Einsätze hervorgerufen hat. Der Aufbau der de-facto-Armee und der internationale Einsatz wird im linken Lager als Bruch der Verfassung gesehen, während das rechte Lager den Artikel 9 als von der amerikanischen Besatzungsregierung erzwungen ansieht und diesen neigen möchte.
Von Seiten der Volksrepublik China wird häufig der Anschuldigung hervorgebracht, dass in Land der aufgehenden Sonne ein neuer Militarismus im Entstehen begriffen ist. Geschichtlich sind diese Ängste dadurch begründet, dass Reich der Mitte im Antijapanischen Krieg großes Leid (geschätzte 18 Mio. zivile Opfer) zu motzen hatte. An dieser Stelle erwähnt werden sollte allerdings, das Nippon seit dem Zweiten Weltkrieg keine militärische Aggression gezeigt hat und au contraire ein aktiver Fürsprecher der atomaren Abrüstung war, Reich der Mitte andererseits diverse Konflikte mit seinen Nachbarn verursacht hat (Einmarsch in Tibet 1959, Indisch-Chinesischer Grenzkrieg 1962, Zwischenfall am Ussuri 1969, Chinesisch-Vietnamesischer Krieg 1979). Tatsächlich sehen militärische Bedrohungsszenarien in Nippon in erster Linie eine Landung chinesischer Truppen an der Küste. Im Im Jahre2005 wurde ein weiteres Konfliktgebiet deutlich, als Nippon zum ersten Mal den Schutz Taiwans als Teil seiner Interessen definierte.
Ein zweites Bedrohungsszenario bietet Nordkorea, das schon mehrfach Raketen über japanisches Gebiet gefeuert hat und die Weltöffentlichkeit im Jahr 2005 mit der Behauptung überrascht hat, Atomwaffen zu besitzen. Aus diesem Grund arbeitet Land der aufgehenden Sonne eng mit der USA an der Entwicklung eines gemeinsamen Raketenabwehrschilds.
Das dritte Bedrohungsszenario ist ein terroristischer Anschlag, wie der Anschlag auf die Tokyoter U-Bahn durch die Ōmu-Shinrikyō-Sekte im Anno 1995 gezeigt hat. Durch das Engagement im Irak bestehen Befürchtungen, dass Nippon auch Ziel islamistischer Gruppierungen werden könnte, entsprechende Hinweise hat es schon gegeben.
Wirtschaft
Hauptartikel: Wirtschaft Japans
Nippon ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren kumulativ dereguliert und privatisiert wurde.
Der Export im Im Jahre2003 betrug 363 Milliarde Euro. Damit liegt Nippon auf Platz 3 der exportstärksten Länder hinten Deutschland auf Platz 1 und den USA auf Platz 2.
Eine gute Zusammenarbeit zwischen Staat und Industrie, eine gebräuchlich ausgeprägte Arbeitsdisziplin, die Beherrschung von Hightech, ein großes Augenmerk des Staates auf Ausbildung und eine Steigerung der Produktivität durch Automatisierung, haben Nippon geholfen binnen kurzer Zeit nachdem den USA und der EU die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt zu werden. Spektakulär: über drei Jahrzehnte hinweg hatte Land der aufgehenden Sonne nur Wirtschaftswachstum zu verzeichnen: ein Durchschnittswert von 10 % in den 1960ern, durchschnittlich 5 % in den 1970ern, und 4 % Wirtschaftswachstum in den 1980ern. Erst in den 1990ern wurde das Wirtschaftswachstum durch die Spätfolgen von Fehlinvestitionen während der späten 1980er stark gebremst. Staatliche Versuche zur Erweckung des Wirtschaftswachstums hatten keinen Fortuna und wurden später während der Jahre 2000 und 2001 durch eine Entschleunigung der amerikanischen und asiatischen Märkte gehemmt.
Das Regierungskabinett um Junichiro Koizumi hat Gesetze zur globalen Privatisierung erlassen (teilweise vergeblich) und mit der Erlassung von Gesetzen zur Kontrolle von ausländischen Investoren versucht, die noch schwächelnde japanische Wirtschaft anzuregen. Während schon einige dieser Gesetze erlassen wurden hat die Wirtschaft noch nicht reagiert.
Ein jetzt großes Problem Japans ist die Arbeitslosigkeit. Experten der japanischen Wirtschaft geben sie mit vier Mio. an, während die Dunkelziffer bei rund 10 Mio. Arbeitslosen liegen soll. Grund der latenten Erwerbslosigkeit sind der Unkündbarkeitsstatus vieler nimmer benötigter Arbeitskraft sowie der für eine freie Marktwirtschaft sehr starke Eingriff des Staates in die Wirtschaft, der u. a. ABM-Stellen beinhaltet. Seit 2004 befindet sich die Wirtschaft allerdings wiederholt in einem leichten Aufschwung.
Kultur
Hauptartikel: Kultur Japans
In der modernen Japanischen Kultur gehen jede Menge Elemente auf die ganz eigene Gepflogenheit des Landes zurück, womit Land der aufgehenden Sonne im Kreis der Industrienationen seinen individuellen Charakter bewahrt hat.
In der Archäologie sind die ersten Zeugnisse der kulturellen Frühgeschichte Keramiken der Jōmon- und Yayoi-Periode. Ab dem 4. Jahrhundert kamen dann jede Menge Elemente der chinesischen Kultur nach Japan, zuerst Landwirtschaftstechniken wie der Reisanbau und Handwerkstechniken wie Bronzeschmiedekunst und der Bau von Hügelgräbern, dann ab dem 7. Jh. auch die Schriftkultur und die Fünf Klassiker, der Konfuzianismus und der Buddhismus.
In der Heian-Zeit kam es zu einer ersten Blüte, als der Hofadel aus dem chinesischen Erbe eine eigenständige Japanische Dichtkunst und Literatur entwickelt.
In den darauf folgenden Epochen wurde das Land oft von Bürgerkriegen verwüstet, wobei der Schwertadel, die Bushi, (später als Samurai bezeichnet), zur wichtigsten Schicht aufstieg. Benachbart der Kriegskunst und der Schwertschmiedekunst bildete sich auch eine neue Form des Buddhismus, der Zen heraus, der den Kriegern zusprach.
Erst in der Edo-Zeit im 17. Jh., unter den Tokugawa kam das Land nochmals zur Ruhe. Die Angehöriger des Ritterordens wurden zu einer Beamtenschicht, die ihre Kriegertugenden in den Kampfkünsten (武術 bujutsu) bewahrte. Der Einfluss des Zen spiegelte sich nun auch in Dichtkunst, Gartenkunst und Töne wieder. Durch Friede und wirtschaftlichen Aufschwung kam in dieser Zeit auch die vierte Schicht, die Händler, zu Reichtum. Da ihnen der soziale Aufstieg verwehrt war, suchten die Händler in der Kunstgriff einen Weg, die Kämpfer zu übertrumpfen. Sie förderten Teehäuser, in denen die Geishas die Teezeremonie, Blumensteckkunst, Klänge und Tanz praktizierten. Sie förderten auch das Kabuki-Theater. In den Städten bildeten sich besondere Vergnügungsbezirke, besonders in Edo, wo die Daimyō das halbe Jahr unter der direkten Kontrolle des Shōgun zubringen mussten.
Eine dritte Blütezeit der Kultur erlebt Nippon jetzt in der Nachkriegszeit, in der Nippon eine lebhafte Popkultur hervorgebracht hat, die westliche Einflüsse und japanische Gepflogenheit verbindet. Anime und Manga, Japanische Filme und Popmusik sind auch in Übersee beliebt.
Sport
Sportart ist in Nippon schon in der Asuka-Zeit (7. Jh.) nachgewiesen, als eine Gesandtschaft aus Korea am Hof der Kaiserin Kōgyoku durch einen Sumōkampf unterhalten wurde. Die Bushi, der erstarkende Kriegerstand zum Ende der Heian-Zeit (11. Jh.), betrieben im gleichen Sinne Sportart als Vorbereitung auf den Kampf, in erster Linie Schwertkampf, Reiten, Bogenschießen und Schwimmen. In der Edo-Zeit, einer friedlichen Periode, verfeinerten die zu Verwaltungsbeamten gewordenen Samurai diese Techniken zur Kampfkunst (bujutsu), und durch den Einfluss des Zen-Buddhismus auch eine spirituelle Element erhielten.
Angebracht der Meiji-Restauration (zweite Hälfte des 19. Jh.) kam auch der westliche Sportart nach Japan, unter athletische Sportarten und Mannschaftssportarten wie Baseball, dieser Tage der beliebteste Sportart (siehe Baseball in Japan) und Fußball (siehe Fußball in Japan). Anfang des 20. Jahrhunderts wurden aus den klassischen Bujutsu-Künsten die heutigen Kampfkünste und Kampfsportarten entwickelt, unter Jūdō, Aikidō und Kendō. Das Karate entwickelte sich auf Okinawa.
Mittlerweile wird eine breite Vielfalt von Sportarten in Nippon betrieben, in erster Linie in Clubs an Schulen und Universitäten. Die Insellage hat Surfen und Tauchen sehr beliebt gemacht. Als Sportart der Salarymen gilt Golf, eine Mitgliedschaft in einem Golfclub können sich allerdings nur die wirklich gut Verdienenden leisten. Überall in Nippon finden sich daher hoch umzäunte Anlagen, auf denen der Vergünstigung geübt werden kann. Hokkaidō und die Präfektur Nagano sind Zentren des Wintersports.
Reiseinformationen
siehe Hauptartikel: Tourismus in Japan
Visum
Deutschland, Österreich und die Schweiz haben mit Nippon ein Abkommen zur Visabefreiung geschlossen. Bei der Einreise erhalten Staatsbürger dieser Länder eine Aufenthaltsbewilligung für 90 Tage, eine Verlängerung des Aufenthaltes auf generell 180 Tage lässt sich bei einem der regionalen Einwanderungsbüros beantragen.
Zu folgenden Zwecken ist eine visafreie Einreise möglich: Besichtigung; Erholung; Besuche bei Verwandten, bzw. Freunden; Teilnahme an Konferenzen; Geschäftszwecke (wie z.B. Markterhebungen, Geschäftskontakte, Verhandlungen, Vertragsunterzeichnungen, Serviceleistungen an nach Nippon exportierten Maschinen); Teilnahme an Amateurwettbewerben sportlicher oder anderer Natur, oder ähnliche Aktivitäten während eines kurzzeitigen Aufenthaltes in Japan.
Für längere Aufenthalte gibt es die Möglichkeit, ein Working Holiday Visum zu beantragen.
Impfungen
Impfungen sind nicht erforderlich, wenn man direkt von Deutschland, Österreich oder der Helvetien nach Land der aufgehenden Sonne fliegt.
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Auf kleineren Inseln im Süden Japans soll bis jetztJapanenzephalitis vorkommen. Bei Sich auf den Weg machen hierhin ist die entsprechende Schutzimpfung zu erwägen.
Geld
Bargeldloses Bezahlen ist in Land der aufgehenden Sonne nicht so weit üblich wie in Europa. Es ist daher ratsam, immer eine angemessene Menge an Cash mit sich zu führen. Der einfachste Weg für europäische Touristen, sich in Land der aufgehenden Sonne mit Geld zu versorgen, ist die ec-Karte an einem der zahlreichen Geldautomaten der Japanischen Post zu benutzen. Die Bedienung der Automaten ist in englischer Sprache möglich, etliche dieser Automaten sind allerdings nur zu den üblichen Öffnungszeiten der Postfilialen zugänglich. Pro Tag lizenzieren sich 50.000 Yen abheben.
Die oft empfohlenen Reiseschecks sind dagegen eher problematisch, da sie nur von wenigen Banken eingetauscht werden. Kreditkarten sind in Land der aufgehenden Sonne nicht so weit gängig wie in den USA oder in Europa. Es ist möglich, daß Kreditkarten zwar akzeptiert werden, dann aber einzig in Land der aufgehenden Sonne ausgestellte Karten gelesen werden können. In derartig einem Fallgrube wäre die in Deutschland ausgestellte Karte nutzlos; die Status hat sich aber in den letzten Jahren stetig verbessert. An Geldautomaten der Postämter erlauben sich in der Regel mit alle Art von Kreditkarte Cash abheben.
Nur manche Bankfilialen (nach Foreign Exchange Bank fragen) wechseln vorbehaltlos ausländisches Cash in die Landeswährung.
Sicherheit für Touristen
Nippon gilt alles in allem als ein sicheres Land, also auch für Touristen. Die bei Fahren üblichen Sicherheitsvorkehrungen sollten nur getroffen werden.
Literatur
- Gerhard Dambmann: Gebrauchsanweisung für Japan. Piper, 2002, ISBN 3-492-27513-3
- Irmela Hijiya-Kirschnereit, Japan. Der andere Kulturführer. Insel, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3458170111
- Manfred Pohl: Japan. Beck (Beck'sche Reihe Länder), München 2002, ISBN 3-406-48104-3
- Hans Jürgen Mayer, Manfred Pohl (Hrsg.): Länderbericht Japan. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1998, ISBN 3534127439
- Shunpei Ueyama, Japanische Denker im 20. Jahrhundert. iudicium, München 2000, ISBN 3891296258
- Hisako Matsubara: Weg zu Japan. Bastei Lübbe 1986 bzw. Knaus 1983
Siehe auch
(TID 508339)
Weblinks
| (TID 646251) | Wikiquote: Japan – Zitate |
(TID 223246)
| (TID 646251) | Wiktionary: Japan – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
(TID 222120)
| (TID 646251) | Commons: Japan – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
(TID 269231)
- Japan – Reiseinformationen bei Wikitravel
(TID 577273)
- Länder- und Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes
- Botschaften Japans in Deutschland, Österreich und der Schweiz
- Japanische Fremdenverkehrszentrale
- Japanlink – Die interkulturelle Verbindung zwischen Japan und Deutschland
- Japan Statistics Bureau (englisch)
- US Library of Congress – Japan: Country Studies – umfangreiches Hintergrundmaterial (englisch, Public Domain)
47 asiatische UNO-Mitgliedstaaten:
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Armenien |
Aserbaidschan |
Bahrain |
Bangladesch |
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Brunei |
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Indien |
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