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Vereinigtes Königreich

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Bild:Disambig-grau2.png Dieser Artikel erläutert den heutigen Staat Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland, für weitere Bedeutungen von Großbritannien siehe Großbritannien (Begriffsklärung).

(TID 537469)


United Kingdom of Great Britain
and Northern Ireland

Vereinigtes Königreich
Großbritannien und Nordirland
Bild:Flag of the United Kingdom.svg
Bild:Coat of arms of the United Kingdom.png
(Details) (Details)
Wahlspruch: „Dieu Et Mon Droit“
frz., „Gott und mein Recht“
Amtssprache in der Verfassung ist keine Sprache als Amtssprache benannt, wahrhaftig Englisch
Hauptstadt London
Staatsform Konstitutionelle Monarchie
Staatsoberhaupt Königin Elizabeth II.
Premierminister Tony Blair
Fläche 244.101 km²
Einwohnerzahl 60.441.457 (2005)
Bevölkerungsdichte 248 Bewohner pro km²
BIP
 - Total
 - BIP/Einw.
2005 (geschätzt)
$2.295 Mrd. (4.)
$38.098 (13.)
Währung Pfund Sterling, £, GBP
Zeitzone UTC+0
Nationalhymne God Save the Queen
Kfz-Kennzeichen GB
Internet-TLD .uk, .gb
Internationale Telefonvorwahl +44
Bild:LocationUnitedKingdomInEurope.png
Bild:Uk-map.png

Das Vereinigte Königreich (engl. United Kingdom, kurz UK) oder in der Langform Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland (engl. United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland), angrenzend aber auch: Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, ist eine konstitutionelle Monarchie im Nordwesten Europas. Der größte Inselstaat Europas besteht aus den Landesteilen England, Wales und Schottland auf der Eiland Großbritannien und Nordirland auf der Eiland Irland.

Inhaltsverzeichnis


Das Vereinigte Königreich besteht aus den Landesteilen England, Schottland, Wales, Nordirland und verständigen auf Übersee-Teritorien. Die amtliche Langform des Landesnamens lautet "Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland". Fälschlicherweise wird im deutschen Sprachgebrauch meist die Bezeichnung Großbritannien als Synonym für das Vereinigte Königreich verwendet. Dies ist nicht ganz korrekt, wird aber selbst von Politikern und Nachrichtensprechern mehrheitlich verwendet. Großbritannien im eigentlichen Sinn umfasst nur England, Schottland und Wales und bezeichnet die größte der Britischen Inseln. Auf der zweitgrößten Eiland - Irland - befinden gegenseitig Nordirland und die Republik Irland.
Die umgangssprachliche Bezeichnung England für das Vereinigte Königreich findet sich vorerst in Kontinentaleuropa und ist auf die Jahrhunderte anhaltende Überlegenheit Englands innerhalb des Königreiches zurückzuführen.


Die Insel Man und die Kanalinseln gehören nicht zum Vereinigten Königreich. Sie untergeben sein jedoch der britischen Krone. Sie sind Kronbesitz. Die britische Regierung ist zwar für ihre Verteidigung und internationalen Beziehungen zuständig, sie sind wenn das nicht möglich ist aber eigenständig und gehören nicht zur EU.

Von wo das „Groß“ in „Großbritannien“ stammt, wird im Französischen klar: „Großbritannien“ ist die „Grande-Bretagne“, im Unterschied zu der auch im Deutschen so genannten „Bretagne“. Die Bezeichnung Britannia jedoch stammt aus der Spätantike, nämlich aus dem Vokabular der Urengländer, dem keltischen Brith, was buntfarbig oder scheckig bedeutet. Wohl war es dort älter Sitte, sich zu bemalen.

Geographie

Bild:UK topo.jpg
Topografie

Der größte Teil Englands besteht aus flachen Ebenen. Eine imaginäre Linie zwischen den Flüssen Tees (bei Middlesbrough) und Exe (bei Exeter) unterteilt England in einen sehr flachen und in einen eher hügeligen Teil. Die wichtigsten Hügelzüge (Gebirgsketten) von Nord nach Süd sind die Cumbrian Mountains, die Pennines, der Peak District, die Cotswolds und die Chilterns. Die wichtigsten Flüsse sind Themse, Severn, Trent, Great Ouse und Humber. Die größten Städte sind London, Birmingham, Manchester, Sheffield, Liverpool, Leeds, Bristol und Newcastle-upon-Tyne.

Wales ist es sei denn von einer flachen Ebene im Süden äußerst hügelig. Der höchste Berg, der Snowdon, ist 1.085 M hoch. Nördlich des Festlandes liegt die Eiland Anglesey. Die größte Ort ist Cardiff an der Südküste.

Die Erdkunde Schottlands ist sehr unterschiedlich, mit den flachen Lowlands im Süden und Morgenland sowie den teilweise gebirgigen Highlands im Norden und Westen. Der Ben Nevis (1.344 Meter) ist der höchste Berg des Vereinigten Königreichs. Es gibt mehrere lange und tiefe Meeresarme, Firths und Lochs. An der Nord- und Westküste gibt es eine stattliche Anzahl von Inseln, unterhalb die Hebriden, die Orkney- und die Shetlandinseln. Die größten Städte sind Edinburgh, Glasgow und Aberdeen.

Nordirland umfasst den nordöstlichen Teil der Eiland Irland. Das Gelände ist hügelig. Ziemlich exakt in der Zentrum des Territoriums liegt der Lough Neagh, der größte Binnensee der Britischen Inseln. Die wichtigsten Städte sind Belfast und Derry.

Siehe auch: Liste der Seen im Vereinigten Königreich, Liste der Berge im Vereinigten Königreich

Klima und Vegetation

Das Klima im Vereinigten Königreich variiert, ist jedoch gemäßigt. Es ist infolge des Golfstroms charakteristisch wärmer als in anderen Bedürfen auf den gleichen Breitengraden (wie z. B. Polen). Allgemein ist das Klima im Süden wärmer und trockener als im Norden.

Der Wind bläst hauptsächlich von Südwesten, vom Atlantischen Ozean her. Während reichlich der Hälfte des Jahres ist der Himmel bewölkt. Das Land ist relativ selten von Naturkatastrophen betroffen, überwiegend im Jahreszeit können jedoch starke Sturmwinde und Überschwemmungen auftreten.

Die Regenmenge beträgt im Norden durchschnittlich 1.000 mm pro Jahr, im Süden 700 mm. Die Grafschaft Essex ist die trockenste Gegend des Landes. Die jährliche Regenmenge beträgt hier nur 600 mm, trotz an über 100 Tagen im Jahr Regen fällt. In manchen Jahren kann die Regenmenge nur 450 mm betragen, weniger als z. B. in Jerusalem oder Beirut.

Der früher weit verbreitete Laub- und Mischwald ist wegen Raubbau und Ackerbau auf 8 % zurückgedrängt worden. Jetzt versucht man die Wälder nochmals aufzuforsten. Die Gebirgszug sind mit Mooren und Heiden bedeckt.

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Bevölkerung

Das Vereinigte Königreich hatte bei der letzten Volkszählung im Jahre 2004 60.294.000 Einwohner. Seine Staatsbürger werden Briten genannt. Die Bevölkerung gliedert sich in die teilautonomen Unternationalitäten Engländer (83,6 %), Schotten (8,6 %), Iren (2,9 %), Waliser (4,9 %) sowie Angehörige anderer Vereinigte Staaten (7,9 %).

Sprachen

Das Vereinigte Königreich hat keine offizielle Amtssprache. Englisch ist jedoch de facto offizielle Sprache und wird von 95 % der Bevölkerung als einzige Sprache gesprochen. Als „Hochsprache“ gilt die so genannte Aussprachevariante der Received Pronunciation, die jedoch von unter 10% der Engländer, hauptsächlich im Süden des Landes, in der Region um London, im Mühle gesprochen wird. Dieses Englisch wird auch in den meisten Schulen Deutschlands unterrichtet. Allerdings haben zwei Teilstaaten offizielle Sprachen: In Wales sind sowie Englisch sowohl Walisisch offizielle Sprachen. In Nordirland sind dies Englisch, Irisch und Ulster Scots. Zusätzlich wird auf den Äußeren Hebriden die Schottisch-Gälische Sprache anerkannt. Bei gibt es im Vereinigten Königreich diverse lokale Dialekte des Englischen, die aber keinen offiziellen Status haben und meist rein mündlicher Natur sind. Noch bis in die jüngste Vergangenheit in empfand man Dialekte und dialektal gefärbte Aussprache im klassenbewussten Königreich als sozialen Makel.

Die Minderheitensprachen sind durch die Europäische Charta für Regional- und Minderheitensprachen renommiert und geschützt. Walisisch genießt in Wales Gleichstellung mit Englisch; in Schottland ist das Scots, in Cornwall die Kornische Sprache, in Nordirland das Ulster Scots.

Im Vereinigten Königreich wird als Gebärdensprache der Hörgeschädigten die sogenannte British Sign Language verwendet.

Laut der Volkszählung von 2001 wird Walisisch von rund 20 % der Bevölkerung in Wales gesprochen (ca. 600.000 Menschen), schottisches Gälisch von rund 60.000 Menschen, Irisch von rund 20.000 Volk (7 % der Bevölkerung Nordirlands) und Kornisch von 3.500 Leute (etwa 0,6 % der Bevölkerung von Cornwall).

Klaue des Landesnamens in den glaubwürdig anerkannten Sprachen:

  • United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland (Englisch)
  • Teyrnas Unedig Prydain Fawr a Gogledd Iwerddon (Walisisch)
  • An Rìoghachd Aonaichte na Breatainn Mhòr agus Eirinn a Tuath (schottisches Gälisch)
  • Ríocht Aontaithe na Breataine Móire agus Thuaisceart Éireann (Irisch)
  • An Rywvaneth Unys a Vreten Veur hag Iwerdhon Glédh (Kornisch)
  • Unitit Kinrick o Great Breetain an Northren Ireland (Scots)

Minderheiten

Es gibt viele ethnische Minderheiten im Vereinigten Königreich, die ca. 7,9 % der Bevölkerung ausmachen. Zu über 50 % sind ihre Angehörigen im Vereinigten Königreich selbst geboren worden. Der relativ große Anteil dieser Minderheiten erklärt sich aus der Immigration einer großen Anzahl von Bewohnern ehemaliger britischer Kolonien in der Karibik und des indischen Subkontinents, zuerst in den 1950ern und den 1960ern. Es gibt folgende Hauptminderheiten:

Karibischer oder afrikanischer Abstammung („Black Caribbean“ bzw. „Black African“ - über 1,1 Millionen)

Der Großteil der eingewanderten Westinder kam in den 1950er-Jahren, in der Hoffnung auf Arbeit und um der schlechten Lebensqualität in ihren Heimatländern zu entfliehen. Die meisten kamen aus Jamaika, Dominica sowie Trinidad und Tobago. Bei der letzten Volkszählung 2001 wurden 1.148.738 Volk gezählt (davon 565.876 aus dem karibischen Raum und 485.277 aus Afrika), was etwa 2,1 % der Gesamtbevölkerung entspricht.

Inder (über 1 Million - 2001)

Die Inder stellen die größte Einwanderergruppe aus einem einzigen Land. Ihr Anteil an der Bevölkerung beträgt 1,8 %. Bei der letzten Volkszählung (2001) wurden 1.053.411 Volk gezählt. Dessen ungeachtet sie als eine einzige Minderheitengruppe zusammengefasst werden, gibt es alternative Unterschiede innerhalb derselben. 45 % der britischen Inder sind Hindus, die Sikhs folgen mit 29 % und an dritter Stelle die indischen Moslems mit 13 %. Diverse Gründe haben die Inder dazu veranlasst, ins Vereinigte Königreich auszuwandern; nahe wirtschaftlichen Gründen wie Armut, Arbeitssuche oder dem Wunsch nach einem höheren Lebensstandard spielt auch politische Jagd eine Rolle.

Pakistani (747.285 - 2001)

Pakistaner sind die zweitgrößte südasiatische Minderheit. Sie kamen mit Seefahrern ins Vereinigte Königreich und suchten dort für kurze Zeit Arbeit, um Geld für ihre Familien zu verdienen, und fuhren dann nochmal zurück nach Pakistan. Diverse von ihnen aber blieben im Vereinigten Königreich. Der größte Teil der Pakistaner sind Anhänger des Islam.

Bengalen (283.063 - 2001)

Die Bengalen gehören ebenso wie die Inder und Bürger zu den sogenannten „Asian or Asian British People“. Die Gründe für ihre Immigration waren der Bürgerkrieg und die Aufhebung einer VerbindungBangladeschs von Pakistan 1971 ebenso wie die der Ermittlung nach Arbeit und die Hoffnung auf einen höheren Lebensstandard. Die meisten Bengalen sind auch Muslime.

Chinesen (247.403 - 2001)

Ein Großteil der chinesischen Charakter immigrierte nach dem Zweiten Weltkrieg ins Vereinigte Königreich, zunächst ob des Preisverfalls von Reis in Hongkong. Jahr 2001 lebten 247.403 Chinesen im Vereinigten Königreich, was 0,4 % der Gesamtbevölkerung entspricht. Inzwischen gehören die Chinesen zu den bestverdienenden und bestausgebildeten Einwohnern des Vereinigten Königreichs.

Sinti und Roma (ca. 120.000)

Unter dem englischen Begriff „Gypsy“ oder „Traveller“ versteht man eine Meute ethnischer Minderheiten. Die Minderheit, die den traditionellen „Zigeunern“ in ihrer Lebensweise am nächsten kommt, sind die Roma, deren Ursprung in Nordindien liegt. Die Hauptprobleme der Roma und auch der relativ wenigen britischen Sinti sind Diskriminierung, Armut und eine hohe Kindersterblichkeitsrate.


Polen Nach Schätzungen der UNO leben im Vereinigten Königreich verschiedene hunderttausend Leute polnischer Herkunft. Diverse Polen dienten während des II Weltkriegs auf der Seite der Alliierten und kämpften in der Britischen Streitkräfte oder waren Flüchtlinge. Verschiedene blieben in Großbritannien als Polen nach dem Zweiten Weltkrieg von den Russen ausverkauft wurde und von der Kommunistischen Partei(PZPR)Polens gefasst wurde. Nach dem Polen EU Angehöriger geworden ist, sind verschiedene Polen nach Großbritannien immigriert um Arbeit zu suchen.

Religion

Die Plural der Bewohner des Vereinigten Königreichs (ca. 74 %) versteht sich als Christen. Bei der letzten Volkszählung 2001 beantworteten 92 % der Bevölkerung die freiwillige Anfrage nach der Religion. Wie in anderen Ländern auch ist die Kirchenmitgliedschaft nicht mit der Religionszugehörigkeit gleichzusetzen. Genaue Statistiken der Kirchenmitgliedschaft sind schwer zu erstellen, da man im Vereinigten Königreich gewöhnlich nur dann glaubwürdig Typ einer Kirche wird, wenn man sich über den gelegentlichen Gottesdienstbesuch auf am Gemeindeleben etwas abbekommen will. 1995 waren nur 14 % der Bevölkerung solche Mitglieder von Kirchen. Laut Umfragen aus dem Im Jahre1995 fühlen sich noch ca. 27 Mio. (45 %) der anglikanischen Kirche zugehörig, 11 Mio. (19 %) anderen protestantischen Kirchen im weitesten Sinne und knapp 6 Mio. (10 %) der katholischen Kirche. Katholiken wurden früher oft als kuriose Minorität empfunden (vgl. z. B. Evelyn Waughs Wiedersehen in Brideshead), sind dieser Tage aber etwas relativ normales geworden. Zu den großen Kirchen (grob nach Größe und Einfluss geordnet) zählen in

Über 9 Mio. Bürger gehören keiner Gottesglauben an (Agnostiker, Atheisten und Heiden).

Benachbart sind auch Islam, Hinduismus, Sikhismus und sonstige Religionen verbreitet:

Islam (Muslime) 1.591.000 - 2,7 %
Hindu 559.000 - 1,0 %
Sikhs 336.000 - 0,6 %
Juden 267.000 - 0,5 %
Buddhisten 152.000 - 0,3 %
andere 179.000 - 0,3 %

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Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Britischen Inseln, Geschichte des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland

Bild:Joan Blaeu, Weltkarte Maior - Vereinigtes Königreich.jpg
Joan Blaeu: Karte des Vereinigten Königreichs (aus dem Atlas Maior, 17. Jh.)

In der Antike waren weite Teile der Eiland Großbritannien, ausgenommen vom Gebiet des heutigen Schottlands, für rund 350 Jahre von den Römern besetzt. Als diese sich zurückzogen, bildeten sich jede Menge kleine Königreiche, die von den eingewanderten Angeln und Sachsen (Angelsachsen) und später auch von den Wikingern ruhig wurden. Die keltische Urbevölkerung wurde in die westlichen Randgebiete verdrängt. Im 10. Jahrhundert entstanden die voneinander unabhängigen Königreiche Schottland und England. 1066 eroberten die Normannen, französisierte Wikinger aus der Normandie, die Eiland und prägten sie für die folgenden Jahrhunderte.

Wales, das seitdem 1284 unter der Kontrolle Englands war, wurde mit der Act of Union 1536 Teil des Englischen Königreichs. Mit der Act of Union 1707 wurden die Königreiche Schottland und England zum Königreich Großbritannien vereinigt; alle beide Vereinigte Staaten von Amerika hatten seither 1603 durch Personalunion denselben Monarchen. Die Act of Union 1800 vereinigte das Königreich Großbritannien mit dem Königreich Irland, das von 1169 bis 1603 mehr und mehr unter englische Kontrolle geraten war. Durch diese Verschmelzung entstand das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland. 1922 bildeten 26 irische Grafschaften den Irischen Freistaat (ab 1937 Éire, ab 1949 Republik Irland). Die restlichen 6 Grafschaften in der Provinz Ulster verblieben beim Vereinigten Königreich. Der heutige Staatsname "Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland" wird seither 1927 verwendet.

Das Vereinigte Königreich, die dominierende Industrie- und Seefahrtsnation im 19. Jahrhundert, spielte eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung der parlamentarischen Monarchie, bei Literatur und Wissenschaft. Unter dem außenpolitischen Prinzip der Balance of Power trat Großbritannien über jede Menge Jahrhunderte für ein Mächtegleichgewicht auf dem europäischen Erdteil ein und schloss dafür wechselnde Bündnisse. Auf seinem Höhepunkt umfasste das Britische Imperium zwei Fünftel der Landfläche der Erde, die in vielen Ergattern erobert worden waren. Durch die beiden Weltkriege verlor das Land seine Weltmachtstellung, dessen ungeachtet es alle beide Male auf der Siegerseite stand. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Supermacht bis auf einige kleine Rest aufgelöst. Das Vereinigte Königreich war gezwungen, sich eine größere AnzahlEuropa (Kontinentaleuropa) zuzuwenden, hält sich aber bis auf den heutigen Tag bei der Integration zurück. Das Land ist zwar Angehöriger der Europäischen Union, hat aber den Euro wegen innenpolitischer Widerstände nicht eingeführt. Im Zuge einer Verfassungsreform erhielten Schottland, Wales und Nordirland im Jahre 1999 eigene Parlamente.

Siehe auch: Geschichte des Vereinigten Königreiches, Geschichte Englands, Geschichte Irlands, Geschichte Nordirlands, Geschichte Schottlands, Geschichte von Wales, Britisches Imperium, Commonwealth of Nations, Britische Unterhauswahlen 2005

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Politik

Hauptartikel: Politisches System des Vereinigten Königreichs, Britische Monarchie

Das Vereinigte Königreich ist eine konstitutionelle Monarchie. Das Politiker und der Souverän ist Königin Elisabeth II., der Politiker ist Premierminister Tony Blair. Das Parlament besteht aus dem Monarchen, dem House of Lords (Oberhaus) sowie dem House of Commons (Unterhaus). Die Mitglieder des House of Lords sind in diesen Tagen größtenteils Angehörige des nichterblichen Verdienstadels, einige Adelige mit vererblichen Adelstiteln sowie 26 anglikanische Bischöfe. Die Abgeordneten des House of Commons werden nach dem Mehrheitswahlrecht gewählt. Das demokratisch legitimierte House of Commons ist der inzwischen dominierende Zweig des Parlaments, in dem die überwiegende Zahl der Gesetze eingebracht und verabschiedet werden. Der Landesteil England ist europäisch das Land mit der ältesten ununterbrochenen parlamentarischen Tradition, die bis ins MA zurückreicht (Magna Charta). Eine geschriebene Verfassung gibt es nicht, es gibt allerdings Gesetze mit Verfassungsrang. Schottland und Wales haben seit den 1990er Jahren eigene Landesparlamente und -regierungen. In Schottland und Wales gilt schon die Europäische Menschenrechtserklärung, in England steht sie vor der Einführung. Das Vereinigte Königreich ist eines der Gründungsmitglieder der NATO und des Commonwealth of Nations. Es ist außerdem ständiges Mensch des UNO-Sicherheitsrates sowie Teil der Europäischen Union.

Militär

Das Vereinigte Königreich hat mit 53 Mrd. Euro (2005/06) die höchsten Rüstungsausgaben in Europa und ist dessen wichtigste Militärnation. Althergebracht intensiv sich das britische Militär stärker auf die Kriegsmarine, Royal Navy, und die Luftwaffe, Royal Air Force, als auf das Heer, die British Army. Das Vereinigte Königreich besitzt seither 1952 Atomwaffen, deren Bestand in den vergangenen Jahren zwar deutlich eingegangen wurde, jedoch ständig modernisiert wird.

Das Vereinigte Königreich unterhält im Übrigen verschiedene Militärbasen im Ausland. Zu diesem Punkt gehören zahlreiche Basen in Deutschland mit zusammenfassend 27.000 Soldaten sowie zwei britische Hoheitsgebiete auf Zypern mit etwa 7.000 Soldaten. Außer den USA hat kein Staat mehr Soldaten auswärtig stationiert als das Vereinigte Königreich. Derzeitig sind 67.000 britische Soldaten auswärtig stationiert, unterhalb 8.900 im Irak.

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Verwaltungsgliederung

Hauptartikel: Verwaltungsgliederung des Vereinigten Königreichs

Das Vereinigte Königreich besteht aus den vier Landesteilen: England (Königreich), Wales (Fürstentum), Schottland (Königreich) und Nordirland (Provinz). Wales, Schottland und Nordirland bieten seit den 1990er Jahren eigene Landesteilparlamente und -regierungen mit einem sog. Ersten Minister als Chef (vergleichbar einem Ministerpräsidenten in Deutschland oder einem Landeshauptmann in Österreich). England besitzt, mit Ausnahmefall Londons (noch) keine Landesverwaltung. Eine „Northern Assembly“ (Nordenglische Versammlung) ist gegenwärtig in der Diskussion. Die Aufgaben einer Staatsspitze Englands werden von Volksvertretung und Regierung des Vereinigten Königreiches mit wahrgenommen. Dabei ist es inzwischen üblich geworden, dass sich im Hohes Haus die Abgeordneten der anderen Landesteile enthalten, wenn eine Entscheidung nur England betrifft (siehe auch West-Lothian Question).

Die unteren Verwaltungsebenen sind seit dem späten 19. Jahrhundert ein paarmal neu geordnet worden, alternative Veränderungen sind in der Futur zu erwarten. Gebräuchlich bestand England seit dem MA aus 39, Schottland aus 34, Wales aus 13 und Nordirland aus 6 Grafschaften (engl. counties). Heute (2004) gibt es in England 35 Grafschaften, 40 so genannte „Unitary Authories“, 6 Metropolitan Counties sowie Greater London mit seinem Bürgermeister Ken Livingstone (siehe zu diesem Punkt auch Verwaltungsgliederung Englands). Wales besteht aus 22, Schottland aus 32 Unitary Authorities. In Nordirland gibt es 26 Bezirke (District). Die Namen der alten Grafschaften werden aber im Alltagsgebrauch aller Landesteile oft weiterhin verwendet.

Abhängige Gebiete (offiziell Überseegebiete/Overseas territories of the United Kingdom):

Gebiete, die nur der britischen Krone untergeben sein und nicht dem Vereinigten Königreich (Crown dependencies):

Alle beide haben eigene Legislativen und Rechtssysteme, werden jedoch im Bereich Verteidigung und internationale Beziehungen von der britischen Regierung vertreten.

Der britische Monarch ist Staatsoberhaupt nicht nur des Vereinigten Königreichs, zugunsten auch einer ganzen Reihe weiterer, unabhängiger Commonwealth-Staaten.

Siehe auch: Liste der Städte im Vereinigten Königreich, Kronkolonie

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Selektive Vaterliebe: Die mit dem Seepferdchen verwandte Seenadel Syngnathus scovelli betreibt eine außergewöhnliche Auswahl ihrer Nachkommenschaft: Die für das Kinderbekommen zuständigen Männchen lassen während ihrer Schwangerschaft weniger Nachkommen überleben, wenn diese mit kleinen Partnerinnen gezeugt wurden. Das hat ein US-Forscherteam bei der Beobachtung des Brutverhaltens herausgefunden. Nachdem die Weibchen ihre Eier in die Bruttasche der Männchen gelegt haben, wachsen die Seenadel-Embryonen dort heran und werden durch umgebendes Gewebe mit Nährstoffen versorgt. Die Väter lassen dem Nachwuchs von kleinen Partnerinnen aber weniger Nährstoffe zukommen oder entziehen ihnen diese sogar aktiv. Bei großen Weibchen sind die Nachkommen fitter und haben in der Natur eine höhere Überlebenschance. Deshalb investieren die Väter bei ihnen mehr Energie in die kräftezehrende Versorgung, berichten Kimberly Paczolt und Adam Jones von der Texas A&M University in College Station. ...... Weiterlesen!

Infrastruktur

Der Verkehr orientiert sich in Nord-Süd-Richtung. Im Straßenverkehr wird links gefahren, im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Ländern. Kreisverkehre sind bei britischen Verkehrsplanern besonders beliebt, da es keine Rechts-vor-Links- oder Links-vor-Rechts-Regel gibt; an Kreuzungen ohne Kreisverkehr ist dauernd eine der Straßen als Vorfahrtsstraße markiert.

Von Bedeutung sind die Autobahnen (Motorways), die das Land (insbesondere England) sehr gut erschließen. Auch begann man in den 1990er Jahren mit dem Bau mehrspuriger Überlandstraßen, um plus die Autobahnen und die an kleineren Straßen gelegenen Orte zu entlasten. Die Inseln Großbritannien und Irland sind durch Fähren verbunden.

Das Vereinigte Königreich ist die wichtigste Drehkreuz des Weltluftverkehrs. Das gesamte Fluggastaufkommen ist mit rund 200 Mio. Passagieren alljährlich (davon 125 Mio. auf den Londoner Flughäfen) das größte Europas. In der Gesamtheit verfügt es über acht internationale und zig regionale Flughäfen. Heathrow im Abendland Londons war mit 64 Mio. Passagieren 2003 der Luftverkehrszentrum mit dem größten internationalen Passagieraufkommen der Welt und zugleich auch der mit den meisten Flugbewegungen. Sonstige wichtige Flughäfen sind Gatwick und Stansted bei London sowie Birmingham und Manchester.

Das dichte, 1994 privatisierte, älteste Eisenbahnnetz der Welt ist in den 1960er- und 1970er-Jahren aus Rentabilitätsgründen stark geschrumpft. Durch den Eurotunnel besteht Anschluss an das Eisenbahnnetz des europäischen Kontinents. Um diese Verbindung zu verbessern, wurde 2003 der erste Teil des Channel Tunnel Rail Link eingeschaltet genommen. Diese erste Schnellfahrstrecke des Vereinigten Königreiches soll die Reisezeit deutlich verkürzen.

Ende der 1990er-Jahre und zu Beginn des aktuellen Jahrzehnts kam es wiederum zu schweren Eisenbahnunfällen, die von Fachleuten auch auf eine mangelhafte Organisation bei der Liberalisierung des Schienennetzes zurückgeführt wurden. Dies war mit ein Grund dafür, dass die Schieneninfrastruktur 2002 nochmals verstaatlicht wurde. Auch kommt es wieder und wieder zu erheblichen Verspätungen im Personenverkehr. Die offiziellen Erklärungen für die Verspätungen und Ausfälle sorgen auf der Eiland oft für Heiterkeit: Mal sind es „Blätter auf den Schienen“ (im Herbst), mal ist es „die falsche Sorte Schnee“ (im Winter), im Rest des Jahres sind es „Weichenprobleme“ oder „fehlende Lokführer“. Der Schienengüterverkehr in Nordirland wurde im Jahre 2004 eingestellt, während in Großbritannien in den letzten Jahren Zuwächse erzielt werden konnten.

Durch die Insellage des Vereinigten Königreiches, die räumliche Trennung Nordirlands vom restlichen Staatsgebiet und die vielen vorgelagerten Inseln besitzt die Seeschifffahrt althergebracht eine große Bedeutung. Die wichtigsten Häfen sind Dover, Southampton, London und Belfast. Schon seit der Antike sind regelmäßige Schiffsverbindungen zwischen den Inseln und dem (Insel-)Festland bekannt. Es war einfacher, per Wasserfahrzeug von einem Ort zum anderen zu kommen als über das unwegsame bergige Land.

Siehe auch

Thunderbird 2.0.0.24 beseitigt Sicherheitslücken (Update): Für die Thunderbird-2-Familie wurde ein Update auf die Version 2.0.0.24 veröffentlicht. Die aktuelle Version des E-Mail-Clients beseitigt Sicherheitslücken, neue Funktionen gibt es nicht. Seit Dezember 2009 gibt es bereits Thunderbird 3. (Browser, E-Mail)... Weiterlesen!

Firefox 3.7: Dritte Alphaversion mit Hardwarebeschleunigung: Von Firefox 3.7 steht eine weitere Alphaversion als Download bereit. Die Alpha 3 bringt auf Windows-Systemen eine experimentelle Direct2D-Unterstützung, um das Rendering von Webseiten zu beschleunigen. Ansonsten wurde die Javascript-Engine überarbeitet und es gab eine Reihe von Fehlerkorrekturen. (Browser, Firefox)... Weiterlesen!

Wirtschaft

Das Vereinigte Königreich zählt zu den am stärksten deregulierten und privatisierten Volkswirtschaften der Welt. Durch den 1999 eingeführten Mindestlohn steht den Vollzeit-Angestellten ein Monatslohn von nicht unter 1.273 Euro zu.

Die Wirtschaft des Vereinigten Königreiches ist dienstleistungsorientiert. Wichtigste Exportgüter sind Maschinen, Elektronische Datenverarbeitungsanlage und erstens die Bodenschätze der Nordsee, nämlich Erdöl und Erdgas.

In den vergangenen Jahren erlebten in erster Linie die Rüstungsindustrie und der Schiffbau einen großen Aufschwung. Auch in der Luftfahrtindustrie ist das Vereinigte Königreich erneut verstärkt vertreten, u. a. im Airbus-Konsortium und durch mehrere Kooperationen mit Boeing und Lockheed-Martin. Das Vereinigte Königreich stellt überdies verschiedene der größten Konzerne der Welt, unterhalb BAE Systems, BP, Shell und HSBC.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs 2004 gegenüber dem Letztes Jahr um 3,1 % auf 1.706 Mrd. Euro. Im Schnitt der Jahre 1995 bis 2005 betrug das jährliche Wirtschaftswachstum 2,8%. Mit 28.300 Euro liegt das BIP pro Kopf im oberen europäischen Referenzrahmen. Die Arbeitslosenquote beträgt 4,7 % (2005).

Staatsausgaben

Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für

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Kultur

Höchste Bauwerke

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Weblinks

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(TID 646251)

Wiktionary: Vereinigtes Königreich – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen

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Koordinaten: 50°-61° N, 8°W - 2°O

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af:Verenigde Koninkryk als:Grossbritannien und Nordirland an:Reino Unito ang:Geánlǽht Cynedóm ar:مملكة متحدة ast:Reinu Uníu bg:Обединено кралство Великобритания и Северна Ирландия bn:যুক্তরাজ্য br:Rouantelezh Unanet Breizh Veur ha Norzhiwerzhon bs:Velika Britanija ca:Regne Unit de la Gran Bretanya i Irlanda del Nord cs:Velká Británie cy:Y Deyrnas Unedig da:Det Forenede Kongerige el:Ηνωμένο Βασίλειο en:United Kingdom eo:UnuiÄinta ReÄlando es:Reino Unido et:Suurbritannia eu:Erresuma Batua fa:پادشاهی متحد بریتانیای کبیر و ایرلند شمالی fi:Yhdistynyt kuningaskunta fo:Stóra Bretland fr:Royaume-Uni fy:Grut-Brittanje ga:An Ríocht Aontaithe gd:An Rìoghachd Aonaichte gl:Reino Unido - United Kingdom gv:Reeriaght Unnaneyssit he:הממלכה המאוחדת hi:युनाइटेड किंग्डम hr:Ujedinjeno Kraljevstvo hu:Nagy-Britannia ia:Regno Unite id:Britania Raya ilo:Pagarian ti Britania ken Umamianan nga Irlandia io:Unionita Rejio is:Bretland it:Regno Unito ja:イギリス ka:დიდი ბრიტანეთი ko:영국 kw:Rywvaneth Unys la:Regnum Unitum li:Vereineg Keuninkriek ln:Ingɛlɛ́tɛlɛ lt:JungtinÄ KaralystÄ lv:ApvienotÄ Karaliste mi:KÄngitanga Whakakotahi ms:United Kingdom nds:Grootbritannien un Noordirland nl:Verenigd Koninkrijk nn:Storbritannia no:Det forente kongerike Storbritannia og Nord-Irland oc:Reialme Unit os:Стыр Британи pl:Wielka Brytania pt:Reino Unido rm:Reginavel Unì da la Gronda Britannia ed Irlanda dal Nord ro:Regatul Unit ru:Великобритания scn:Regnu Unitu sco:Unitit Kinrick simple:United Kingdom sk:Spojené kráÄovstvo sl:Združeno kraljestvo Velika Britanija in Severna Irska sr:Уједињено Краљевство sv:Storbritannien th:สหราชอาณาจักร tl:United Kingdom tr:Birleşik KrallÄk uk:Великобританія ur:برطانیہ vi:Vương quốc Liên hiệp Anh và Bắc Ireland yi:גרױסבריטאÖניע zh:英国

zh-min-nan:Liân-ha̍p Ông-kok

(TID 7649)

Telekom legt Glasfaseranschlüsse bis zum Endkunden: Die Telekom setzt auf Netzausbau und eigene Webangebote. In Deutschland soll der Aufbau eines Glasfasernetzes bis in die Gebäude in diesem Jahr anlaufen und bis 2012 zehn Prozent der Haushalte erreichen. (Telekom, Cloud-Computing)... Weiterlesen!

Nvidia 3DTV Play bringt PC-Spiele auf 3D-Fernseher: Nvidia bringt seinen Geforce-Grafikkarten mit 3DTV Play bei, 3D-Fernseher korrekt anzusteuern. So können 3D-Spiele, 3D-Filme und stereoskopische Fotos wie am Monitor mit einer 3D-Brille räumliche Wirkung entfalten. (Nvidia, 3D-TV)... Weiterlesen!


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